Es war einmal eine der schönsten Liebesgeschichten.
Letztes Jahr geschah es, es war ein schöner Tag an dem die Sonne schien, der Himmel strahlend blau war und ich auf dem Petersplatz stand. Es war ein nahezu perfekter Tag. Man könnte meinen, ich hätte ‚den Papst in der Tasche gehabt’.
Jedoch saß dieser mir viel mehr gegenüber in seinen Gemächern. Aber um den Bene soll es gar nicht gehen, denn das wäre eine ganz andere Geschichte. In dieser Geschichte geht um Horst. Eine Liebesgeschichte zwischen Horst und mir.
Es war ein wundervoller Tag, ich schaute mir den imposanten Petersplatz an und war beeindruckt vom Dom. Als ich mitten auf dem Platz stand und dort sehr wenig Menschen waren, war es fast so, als hätte ich diesen Platz für mich ganz allein. Dort waren keine Gruppen zu sehen – nur ein paar Beamten oder Polizisten, die eine Art Schneise bildeten.
Neugierig blieb ich stehen, denn warum etwas bilden, was gar nicht nötig ist, weil keiner außer mir da ist. Wovon sollte ich also fern gehalten werden? Wen durfte ich nicht näher kennen lernen?
Da meine Neugier keine Grenzen kennt, blieb ich beharrlich stehen und wartete ab.
Dann fuhren drei Autos an mir vorbei und ich blickte in die Fahrzeuge hinein. Dann – auf mal sah ich ihn, unsere Blicke trafen sich! Es war um mich geschehen. Ich erblickte Horst.
Von da an waren wir unzertrennlich und ein Liebespaar. Seine freundliche Ausstrahlung, seine Großzügigkeit, seine Wärme. Ich habe noch nie einen so Herzlichen Menschen gesehen.
Damit unsere Beziehung nicht einseitig verlief, lud ich gestern Horst zu mir ein. Für ihn baute ich ein paar kleine Skulpturen, die er dann bewundern konnte und zu der er mir seine Meinung sagen konnte. Ich glaube, ein paar davon haben ihm sehr gut gefallen. Ich zeigte ihm ein wenig die Stadt, wir machten eine kleine Radtour und ich lud viele Freunde und Gäste ein, damit es nicht langweilig wurde. Es war wie eine kleine Party. 

Dann ging unsere Zeit zu Ende. Horst musste wieder nach Hause.
Aber diese Geschichte geht weiter – denn nächstes Mal werde ich Horst besuchen! Und vielleicht liegt dann kein Jahr dazwischen, sondern vielleicht nur vier Wochen.
Ich freu mich drauf!