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Hagen Rether
Jan 31st, 2010 by wangel

Hagen Rether Ich bin jetzt auch noch überzeugter Fan von

HAGEN RETHER !!!

Diesen Mann muss man live gesehen haben!
Ein absolutes MUSS für jeden, der sich gern amüsiert.

Termine:

Mi. 03. Februar: Wermelskirchen Kattwinkelsche Fabrik, VVK-Tel: 02196-724023
So. 07. Februar: Salzburg MotzArt Festival, VVK-Tel: 4366284878430
Mo. 08. Februar: Dresden Staatsschauspiel
Di. 09. Februar: Berlin Wühlmäuse, VVK-Tel: 030-30673011
etc.

Mehr HIER

Nach einer Stunde des Programms hatte ich Bauchschmerzen – vor lachen.
Nach drei Stunden habe ich geweint, weil ich so lachen musste.

Das Programm ist teilweise sehr lustig, teilweise sehr ernst.
Aber es ist auf jeden Fall sehr beeindruckend, wie man auf so simple Art und Weise die Menschen unterhalten kann. Ein grandioser Kabarettist.
Ich weiß ansonsten nicht, wie ich diesen Mann noch mehr loben kann.
Es war ein toller Abend. Wunderbar!
Sehr empfehlenswert!!!!!

Same Same but different
Jan 27th, 2010 by wangel

Same Same but different

Letzten Montag habe ich den Film “Same Same but different” von Detlev Buck gesehen.

David Kross ist der Hauptdarsteller (spielte ebenfalls in “Der Vorleser” mit).
Die schöne Hauptdarstellerin ist Apinya Sakuljaroensuk.

Inhalt:
Benjamin lernt auf seiner Tour durch Kambodscha die Prostituierte Sreykeo kennen, in die er sich verliebt. Sreykeo ist HIV-positiv. Aber dies hält den jungen Mann nicht davon, sich um Sreykeo zu kümmern.
Man könnte sagen: die Liebe hat gesiegt.
Die Vorlage für diesen Film lieferte ein autobiographischer Roman – ich glaube, um sich so zu entscheiden, braucht es ganz viel Mut.

Ich hätte einen Film dieser Art niemals Detlev Buck zugetraut, umso mehr war ich wirklich angenehm überrascht.
Ein sehr bewegender Film, über den man nachdenken kann.
Außerdem ist mir irgendwie der Soundtrack im Ohr hängen geblieben. Von sehr basslastig bis hin zu ganz zarten melancholischen Tönen ist alles dabei.

Ergonomie und Design
Jan 26th, 2010 by wangel

Ergonomie ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Ziel ist es, handhabbare und komfortable Produkte zu erstellen.

Dies wird meist in Verbindung mit Designprodukten erstellt. Denn ergonomische Produkte für wenig Geld sind eher eine Rarität. Zumindest wenn sie qualitativ auch noch gut bis hochwertig sein sollen.

Im Studiengang “Innenarchitektur” ist dies sogar ein separates Fach. Aber ich will keinen Vortrag über Ergonomie bzw. Design im Allgemeinen halten. Vielmehr möchte ich auf ein bestimmtes Produkt hinweisen, wo es an Ergonomie mangelt.

Mein Problemfall ist die Magic Mouse von Apple.
Dieses Teil ist Design pur. Apple ist ja auch für sein schlichtes weisses oder schwarzes Design berühmt. Die meisten Frauen finden dies besonders schön. (Ich muss ja auch immer an das Reinheitsgebot von einer anderen Firma denken.) Denn so weiss erstrahlt oft die Farbe von Apple und ich glaube, dies ist auch eine der vielen Werbestrategien, die Apple verfolgt.
Wie dem auch sei, chic und weiss: die Magic Mouse (MM im weiteren verlauf genannt).

Besitzt jemand von Euch diese MM?

Ich muss sagen, ich durfte sie letztens mal nutzen, sie sieht wirklich toll aus. Aaaaaaaber sie liegt beschissen in der Hand!
Sie ist ganz flach und kann alles (darauf gehe ich jetzt nicht näher ein).
Aber wenn man viel mit dieser MM arbeitet ist sie alles andere als handgeformt. Sie liegt nicht gut in der Hand.
Zu flach und zu kantig.
Ganz einfach.

Diese Mouse ist kein ergonomisches Produkt. Die Kanten sind dermaßen hart, dass ich es als unangenehm empfand, die MM länger als nötig zu benutzen. Vielleicht legt man sich an entsprechenden Stellen besser Hornhaut zu.
Außerdem ist die MM viel zu flach. Warum? Haltet Eure Hand mal ganz entspannt – die Finger sind IMMER gekrümmt! Das kann man schon bei kleinen Kindern im Schlaf beobachten, was für eine Hand entspannend ist. Darum können kleine Kinder sich nachts auch irgend wo dran festklammern – ohne Anstrengung.
Diese MM ist aber zu flach, die Haltung der MM ist zu anstrengend. (Ich rede noch von dem technischen Gegenstand, nicht dem Tier^^)

Irgendjemand hat im Ergonomiekurs anscheinend nicht nachgedacht und lediglich aufs Design geachtet.

Apple kann es sich anscheinend leisten. Ich mag meine alte Mouse, die für meine Hand quasi geschaffen wurde. An dieser Stelle werfe ich die Idee von individuellen Mäusen auf den Markt! Warum hat da bislang noch keiner drüber nachgedacht? Kann doch nicht so viel aufwendiger sein als all der andere Luxus, den es bereits auf diesem verrückten Planeten gibt.

Buchtipp: Das verlorene Symbol
Jan 26th, 2010 by wangel

Das verlorene Symbol (von Dan Brown)

Das verlorene Symbol (von Dan Brown)

Keine Sorge, ich nehme nichts vorweg!

Aber das Buch muss gelesen werden!!!!

Von der ersten Seite an spannend!
Ein typischer Robert Langdon Fall.

Man erfährt viel über die Stadt Washington D.C. und man will eigentlich, nachdem man das Buch zu Ende gelesen hat, nur noch dorthin und sich selbst alles ansehen.

Manchmal frage ich mich, ob der insgeheim auch Geld von der Tourismusbranche bekommt, denn manchmal habe ich das Gefühl, dass sind eigentlich Reiseführer, die der Mann schreibt. Damit die Reiseführer nicht so langweilig sind, denkt er sich immer nette Geschichten mit dem gleichen Protagonisten aus, damit der Leser/Reisende nicht allzu verwirrt ist und immer eine Basis hat.

Absolut empfehlenswertes Buch!

Ruhrpott-Lexikon
Jan 21st, 2010 by wangel

Momentan lese ich 2 Lexika gleichzeitig:
1. Hennes Bender: Komma lecker bei mich bei. (7,95€)
2. Patrick Bierther: Kultbuch Ruhrgebiet: Alles was wir lieben: vom Aldi bis zum Zollverein (9,95€)

Kaum zu glauben aber wahr: dieser Bücher kann man LESEN!
Ein Lexikon will ja eigentlich nicht gelesen werden, ein Brockhaus steht in der Regel im Regal und jeder der zu Besuch kommt denkt sich “boooaaa die haben sogar den Brockhaus, man, das müssen ja gebildete Menschen sein, wenn die den haben…”
Naja, nicht jeder, der ein Lexikon besitzt, ist gleichzeitig klug, hat ein gutes Allgemeinwissen oder hat jemals eins der Bücher aufgeschlagen. Denn heutzutage guckt man doch lieber bei Wiki nach, das geht schneller. Man tippt in weniger als 3 Sekunden seine Begriffe ein und zack, weitere 1,97 Sekunden später hat man sämtliche Antworten. Während man beim Lexikon erstmal das ABC aufmurmeln muss, um zur richtigen Seite zu gelangen usw. Dauert viel zu lange.

In diesem Fall habe ich zwei Ruhrpott-Lexika gelesen. Das Lexikon hab ich aufgrund von Werbung gekauft (1Live sei dank – Werbung funktioniert immer – aufgrunddessen war das Buch auch eine Woche lang beim Verlag nicht zu erhalten).
Das andere Buch hatte ich gekauft, weil ich einen Ersatz haben wollte.
Als ich das Lexikon von Bierther gelesen habe, war ich ein wenig verwirrt, denn es war genauso aufgebaut wie es von Bender vorgestellt wurde.

Hat da etwa jemand von jemand anderem geklaut???

Aber wen interessiert schon ein Plagiat, der Ruhrpottler soll sich mal nicht so anstellen.

Die Bücher sind sich relativ ähnlich vom Aufbau. Wie das bei einem Lexikon nun mal so ist, es fängt bei A wie Aldi an und hört bei Z wie Zeche auf.

Beide Bücher sind sehr kurzweilig geschrieben.
Bierthers Buch ist etwas nüchterner, aber immer mit einem Augenzwinkern am Ende eines Eintrages versehen.
Bei Bender bekommt man die ungeschminkte Wahrheit und persönliche (durchaus korrekte) Meinung präsentiert. Außerdem umfasst dieses Lexikon noch zusätzliche Einträge, die man in einem normalen Lexikon nicht unbedingt finden würde wie z. B. “Flurwoche” oder “Hollypott” Ebenfalls sind die Skizzen auch sehr schön.
Bei Bierthers Lexikon sind hingegen Abbildung von beschriebenen Objekten zu sehen.

Beide Lexika sind wirklich lesenswert und nur weil man das eine schon gelesen hat, sollte man nicht auf die Idee kommen, das andere nicht zu lesen!
Ich finde beide richtig gut. Denn bei beiden Büchern musste ich lachen.

Ich komme zwar nicht aus dem Ruhrgebiet, doch wohnte ich zu dicht dabei, um von den Einflüssen verschont worden zu sein. Sowohl sprachlich als auch ausflugstechnisch.
Man muss Essen, Recklinghausen, Herne, Mühlheim, Duisburg und Bottrop mal gesehen haben! Ansonsten war man nie im Ruhrgebiet.
Das Ruhrgebiet ist wie das geteilte Deutschland – es wird von mehreren Regierungssitzen verwaltet! (Arnsberg, Münster und Düsseldorf!)
Vieles klingt lustig und wird als Meinung verkauft – aber viele Informationen sind schlichte Tatsachen, die klingen nur lustig, sind aber wahr!
Manchmal erinnert das Ruhrgebiet an einen schlechten Scherz.

Umso mehr freue ich mich auf die Ruhr 2010 und werde mir noch den Gasometer in Oberhausen ansehen und ich will unbedingt auf das Tetraeder in Bottrop! Aber erst dann, wenn die Aussicht wieder gut ist, denn dann werden auch Fotos gemacht. ;)

Anno Domini – Sex and Crime
Jan 15th, 2010 by wangel

Letzte Woche haben wir mal wieder einen Spieleabend gemacht und da dachte ich mir, dass man doch mal über Spiele reden könnte.

Ich versuche Spiele vorzustellen, zu erklären (oh ha) und meine Meinung kundzutun.

Von dem Spiel “Anno Domini – Sex and Crime” war ich sehr angetan!
Es gibt verschiedene Versionen des Spieles:
- Kunst
- Deutschland
- Europa
- Frauen
- Erfindungen
- Lifestyle
- etc.

Dabei handelt es sich um ein simples Kartenspiel.
Auf den Karten stehen Ereignisse, die man einem Jahr zuordnen muss. Jeder Spieler legt eine Karte auf den Tisch und es muss eine chronologische Reihenfolge gelegt werden.
Wenn man glaubt, dass das so nicht stimmt, zweifelt man den Spieler vor einem an.
Hat man Recht und die Reihenfolge stimmt nicht, muss der vorige Spieler 3 Strafkarten ziehen, hat man Pech und die Reihenfolge war richtig, bekommt man 2 Strafkarten.
Auf den Rückseiten der Karten stehen die Daten, manchmal sind auch kleine Erklärungen zu finden.

Ein lustiges Spiel, wo man auch noch etwas bei lernen kann.
Wirklich spannend und lustig!

(Ich möchte mir die Kunst-Version kaufen. So kann ich gleichzeitig für meinen Job etwas dazu lernen. *g*)

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