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Komma bei
Jan 13th, 2010 by wangel

Am 9. Januar wurde die Ruhr 2010 eröffnet.

Ich bin schon sehr gespannt, was das Ruhrgebiet alles bietet.
Die, die aus dem Pott kommen, wissen, was das Ruhrgebiet alles für Schätze birgt: Römermuseum, der tolle Wasserturm in Mühlheim, Zechen, Kunstmuseen etc.

Um mal klar zu stellen, was alles zum Ruhrgebiet gehört, hier eine kleine Karte:
Das Ruhrgebiet

Wie man sieht fließen 4 Flüsse durch das schöne Ruhrgebiet, warum es ausgerechnet die Ruhr ist… keine Ahnung.
Die Emscher, die Lippe und der Rhein gehören ebenfalls dazu. Wobei der Rhein ja noch lang genug ist und auch die Lippe einen anderen Ursprung hat.
(Düsseldorf gehört zum Rheinland… nix Ruhrgebiet, darum durfte der Herbert bei ‘Bochum’ auch drauf rumhacken. – Nur so am Rande für alle nicht NRWler.)

Nun denn, so gab es bei der Eröffnung das neue Lied von Herbert Grönemeyer zu hören.
Wat soll ich dazu sagen?
Es ist bestimmt keine Hymne!

In einer der größeren Zeitungen (SZ oder Welt) habe ich gelesen, dass es ein schönes chilliges Lied sei, aber kein Gassenhauer. Stimmt. Sehr chillig. Nett anzuhören. Laut genug könnte es auch ergreifend sein. Aber das sind Bezeichnungen, die keine Hymne charakterisieren.
Man will den Text gar nicht auswendig kennen.

Wo wir schon beim Text sind:
“Komm zur Ruhr” – WENN dann heißt es ‘komma bei’.
Aber nein, man muss sich ja weltmännisch geben, man ist ja Kulturhauptstadt geworden, darf man dann noch mit seinem Dialekt rumprahlen? Ja. Darf man. Denn gerade das macht doch die Menschen, die Sprache, das Leben, die Kultur aus!

Vielleicht sollten wir hier an dieser Stelle einfach mal den Text umschreiben!
Das nenn ich mal einen Arbeitsauftrag. :)
Kommt jemand aus dem Ruhrpott?
Denn wenn man sich die Karte anguckt, ich komme nicht aus dem Ruhrgebiet. ;) Knapp dran vorbei.

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