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Bildung in Bremen

Ich versuche mal sachlich zu bleiben, auch wenn es mir mehr als schwer fällt.

Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen (SuUB), eine mittelmäßige Bibliothek im Vergleich zu anderen großen Bibliotheken. Die Mittelmäßigkeit lässt sich am Bestand der Bücher und an der Aktualität festmachen.
Aber das soll gar nicht mein Problem sein. Vielmehr liegt das Problem in der Zugänglichkeit. Wie man weiß, hat Bremen keinen der Top-Plätze bei PISA ergattern können. Woran das liegen mag… es ist ein Stadtstaat, arm, mit einer hohen Quote an Arbeitslosen, noch ärmeren Kindern, vielen HartzIV Empfängern etc. Man kann viele Gründe finden.
Ich bin kein Student der Uni-Bremen, und damit fängt das Problem schon an. Wenn man sich einen Ausweis für die Bibliothek besorgen möchte, kostet es Geld, es sei denn, man ist Student der hiesigen Universität, dann ist es kostenlos. Als Student einer anderen Universität zahlt man einen ermäßigten Satz. Als “weder noch” zahlt man den vollen Satz: 20Euro. Halleluja!
Wenn man sich überlegt, dass man sich einen Aufsatz aus einem Buch kopieren möchte, geht man zum Kopierer und steht direkt vor dem nächsten Problem: 90% der Kopierer sind nur mit einer MensaCard zu bedienen. Heißt, darüber werden die Kosten abgerechnet.
Ansonsten gibt es weitere Kopierer, wo man in Bar zahlen darf. Selbstverständlich darf es dann auch etwas teurer sein. Folglich ist man bemüht eine MensaCard zu bekommen. Am Schalter in der Mensa, wo man so eine Karte bekommen könnte, wird einem unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass es diese nur für Mitarbeiter und Studenten gibt (auch Studenten anderer Universitäten). Sollte man in der Mensa essen wollen, darf man wieder in Bar zahlen, selbstverständlich etwas mehr als alle anderen.
Was soll ich dazu sagen… es wird einem nicht besonders einfach gemacht.
Aber wenn man ein ganz normaler Mensch ist, dem vielleicht nicht die finanziellen Mittel ohne Ende zur Verfügung stehen, wird einem Weiterbildung nicht erleichtert. Bildung bedeutet in erster Linie natürlich Bücher!

Der Zugang zur Bildung wird einem wahrlich nicht leicht gemacht.
Warum bekommen nicht alle einen kostenlosen Ausweis für die Bibliothek?
Warum bekommen ausgerechnet Angestellte einen kostenlosen Ausweis? Die haben doch einen Job, verdienen viel Geld, könnten sich den Beitrag dafür leisten und sind vermeintlich hoch gebildet!
Irgendetwas stimmt in diesem System nicht.

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Frohe Ostern

Ich wünsche Euch allen frohe Ostern, auch den Heiden – ich bin ja gar nicht so.
Seit Tagen ist in Deutschland gutes Wetter, was man in dieser Form bzw in dieser frühen Jahreszeit schon gar nicht mehr kennt. In Süddeutschland soll es wohl häufiger so sein, nur noch früher, aber das wäre für die Nordlichter purer Luxus. Ich freue mich über die grünen Bäume, die vielen Blüten, die gute Laune und das lange Tageslicht. Nach dem verhältnismäßigen kurzen aber kräftigen Winter, sauge ich wie ein Schwamm, die neuen Lebensgeister in mir auf. Zumal nun offiziell auch die Fastenzeit beendet ist, kann man sich wieder den kulinarischen Schweinereien widmen.
Ich koche mir jetzt einen Kaffee und genieße den Ausblick auf die Sonne. Es gibt nämlich Menschen, die müssen an Feiertagen arbeiten und können leider nicht das mediterrane Wetter auskosten. Also genießt es und esst ein Eis für mich in der Sonne mit.

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Bei der Innenreinigung

Besucht man mit dem Auto eine Waschstraße sieht man dort zu 90% nur Männer in den Autos sitzen. Frauen, die Singles sind und einen Mann suchen, haben hier die Möglichkeit – äh ne, falsches Thema….

Waschstraßen sind unheimlich. Jedes Mal stelle ich mir die Frage: treffe ich wohl die Spur, damit mein Auto automatisch weitergezogen wird? Und was ist, wenn ich sie nicht treffe und direkt hinter mir schon das nächste Auto steht!? Wie sehr kann frau sich in der Waschstraße blamieren?
Um mich möglichst wenig zu blamieren, versuche ich immer selbst in die Waschstraße zu fahren und diese Aufgabe nicht auf meinen Freund abzuwälzen. 1x im Jahr gönne ich dem Auto auch eine Innenreinigung, ein absoluter Luxus, ich gebe es zu. Aber bei einer großen Firma Mr. W. (wie passend^^), ist die Innenreinigung noch so gerade erschwinglich, wenn frau zu faul ist, es selbst zu machen. Ich bin definitiv zu faul, mein Auto von innen zu reinigen. Außerdem finde ich diese Fließbandarbeit total spannend! Ich gucke den Jungs gern dabei zu, wie sie von Auto zu Auto wandern und die Fenster putzen, die Matten reinigen etc.
Gestern musste ich auch feststellen, dass die Räumlichkeiten sehr hübsch gestaltet sind. Die wartenden Fahrer(innen) – 90% Männer (ja, auch die sind faul oder können es sich leisten) – sitzen auf einer hübschen Sitzinsel, schlürfen genüßlich einen Kaffee, den man kostenlos bekommt und begutachten die Reinigung ihres Fahrzeuges! Ich fand den Kaffee grandios, der Milchschaum war so fest, dass er mich sehr beeindruckt hat, ich kriege das zu Hause nicht hin!

So hatte ich während der Reinigung Zeit, mich meinem Kaffee zu widmen und mich auf mein frisch gereinigtes Auto zu freuen! Die Zauber-Herren, die meinen Wagen so hübsch gemacht haben, wünschen einem immer auf ganz reizende Art noch eine gute Fahrt. Ich finde, allein dafür muss man Trinkgeld geben! :)

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Verspätet auf unbestimmte Zeit

Es war quasi wochenlang ruhig bei der DB. Nun heißt es an allen Bahnhöfen in Deutschand: “verspätet auf unbestimmte Zeit”.
Ich finde es auf gewisse Art und Weise lustig. So voll war die DB Lounge noch nie, ebenso die Bahnhofsvorhalle. Aber man wusste es ja. Was man nicht wußte, welche Züge eventuell doch fahren.
Da ich irgendwie ein Glückskind bin, kann in sagen, meiner kommt pünktlich. ;)

PS: Der Zug war auch noch nie so voll.^^

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“archicouture”

Jüdisches Museum Berlin

Ich habe Euch ja vorgewarnt, dass ich in Detmold gewesen sein werde. Eigentlich muss ich gar nicht so viel dazu schreiben, sondern es reicht ein Link der Lippische Landes-Zeitung .

MARTA Herford

Es war eine wirklich gelungene Präsentation, Performance, Show, Modenschau – es ist schwierig den richtigen Begriff zu finden. Die Präsentation von Museen, die Performance der Modells, eine Modenschau im weitestem Sinne ergaben ein harmonisches Gesamtkonzept, unterlegt von Deephouse, was perfekt zur Show passte.

Hommage an Olafur Eliasson

So wie ich es verstanden habe, ging es bei der Darbietung um die Raumwahrnehmung in Museen ausgedrückt in Kleidungsstücken. Das bedeutet also nicht zwangsläufig, dass man sofort das Museum erkennt. Wichtig ist die Raumwahrnehmung, die man in einem Museum empfindet. Diese Umsetzung scheint mir nicht ganz so einfach zu sein, aber ich finde, sie ist perfekt gelungen. Denn genau so habe ich mir die Präsentation vorgestellt.

Ein großes Lob an – tja – die Künstlerin? Innenarchitektin B.A.? Eventmanagerin? – Frau Günther.

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Freizeit

Stillstand ist Rückstand, wie es so schön heißt. Also nutze ich meine freien Tage sinnvoll und unterstütze die armen Bachelor-Kandidaten, die diese Woche Prüfung haben. Meine “Probeklausur” hatte ich heute (ich glaube, sie war ganz gut), darum kann ich ruhig 1-2 Tage entspannen, bevor es weitergeht.
Morgen ist also großes Thema: Innenarchitektur. Dafür gehts auf nach Detmold. Ich bin auf den Verlauf der Präsentation gespannt. Ich glaube, bei näherem Interesse kann ich mehr verraten. Aber ich denke, ich werde darüber separat berichten, inklusive Fotos, weil es sonst schwer nachzuvollziehen ist.

Nun sitze ich im Zug, ich nutze jetzt nämlich die “ganz Neuen Medien”. (Ich frage mich gerade wie lang es noch Dauern wird , bis der Begriff “Neue Medien” veraltet ist. Oder ist er das schon gar?) Mein neues Mobiltelefon ist eine tolle Errungenschaft! Vielen Dank an Thomas für die andauernde Beratung.

Emails im Zug abrufen, im Skype chatten oder surfen, alles kein Thema mehr, wenn in Niedersachsen nicht nur Wald und Wiese wär! Leider fahre ich aber wie in dieser Woche 6 von 7 Tagen quer durch dieses hübsche, flache Bundesland. Aber ich will mich nicht beschweren, zentrale Orte wie Osnabrück ermöglichen kurzzeitigen Kontakt zur virtuellen Community.

Ich könnte vermutlich ewig so weiter schwallern, ohne Sinn und Verstand. Oder ich berichte genauer über das Thema meiner Klausur *gähn* – Sozialpsychogie gewünscht?

Oh, jetzt kommt Osnabrück! Ich muss leider aufhören zu tippen und die Chance des Hochladens ergreifen! Entschuldigt bitte die Tippfehler.

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