dann entstehen solche Bilder
Lovin’ it!
Dieser Baum ist ein Widerstandsbaum gegen Stuttgart 21.
Was soll man noch dazu sagen?
Warum wird dort noch Demonstriert?
Sie haben doch jetzt einen grünen Minister.
Wozu sind die Jogastunden gut?
Was sollen denn dort noch die Zelte?
So viele Fragen, ich kann es nicht ganz nachvollziehen.
Letzte Woche habe ich eine kleine Radtour nach Worpswede in das sogenannte Künstlerdorf gemacht. Am Ortseingang wird man von einem Maler begrüßt, ich finde die Idee sehr niedlich. Mir gefiel die Skulptur.
Worpswede ist ein kleines Örtchen im hohen Norden (in Niedersachsen).
Empfehlung: Eiscafe Dolomiti (SEHR lecker! Und die Bedienungen sind SEHR freundlich und aufmerksam.)
Da es sich um ein Künstlerdorf handelt, kann man dort ebenfalls viel Kunst sehen und auch selbst erschaffen, die vielen Ateliers bieten die Möglichkeit dazu.
Der Künstler David Buren war mir bislang nur von den Skulpur Projekten aus Münster bekannt. Nun war zufällig in Baden-Baden eine Sonderausstellung von ihm. Da es die Zeit erlaubte, wagten wir einen Blick in die Ausstellung “Allegro Vivace” .
Ich war zu Beginn sehr skeptisch und wusste nicht, was mich erwarten würde. Aber es kam alles anders als vermutet. Die Ausstellung hat mich begeistert! Sie wurde bislang nur von Olafur Eliasson getoppt. Allegro Vivace hat einfach Spaß gemacht! Wir haben in der Ausstellung gelacht und waren regelrecht beeindruckt. Die Farbgewalt ist der Wahnsinn.
Die Farben, die Spiegel führten einen in die Irre, man wusste nicht, welche Wand wohin gehörte. Es war überall bunt! Die großen farbigen Flächen, die Karos oder die Streifen, stets wiederkehrende Elemente, die die Ausstellung zu einem Gesamtkunstwerk erschienen ließen.
Die Kunst von Daniel Buren muss man erlebt haben! Ja, erleben – nicht unbedingt sehen! Denn dieser Künstler bietet mehr. Auch der Eintrittspreis ist erschwinglich, lediglich 5€. Baden-Baden ist zwar nicht für jeden um die Ecke, aber wie gesagt, auch die Stadt ist sehenswert! Die Ausstellung läuft noch bis zum 22. Mai 2011.
Ich habe mich verliebt – ein klitzekleines bißchen. In Baden-Baden.
Eine kleine Terasse bei den alten Thermen bot einen schönen Überblick über die Stadt.
Ich hatte das Gefühl, dass ich in der Toskana wäre. Die Temperaturen, die Bäume, die Gebäude, es ist dort sehr schön. Wenn ich ganz alt und ganz reich bin, würde ich sofort dorthin ziehen.
Aber nicht nur die Stadt ist idyllisch. Das kulturelle Angebot ist unglaublich gut. Die Sammlung von Frieder Burda ist stilsicher ausgewählt. Momentan wird dort bis zum 15. Mai 2011 die Sonderausstellung “Lebenslinien” gezeigt. Aufgrund der Bildrechte kann ich mein Lieblingsbild hier nicht zeigen. Es ist von August Macke und heißt “der Märchenerzähler”, ich finde es einfach süß.
Der Architekt des Gebäudes ist Richard Meier. Ich finde das Gebäude typisch für die Bauten nach 2000. Es wirkt schlicht, steril, glatt. Eigentlich passt es nicht in die idyllische Umgebung.
Die Wegführung im inneren Bereich ist simpel, die Räume sind groß und hell. (Fast zu hell, sodass einige Gemälde, die hinter Glas sind, kaum zu erkennen sind.) Aber es ist eine schöne Sammlung! Absolut sehenswert!
Baden-Baden ist also eine Reise wert!
Ein Thriller von Simon Beckett wird meist mit der Reihe um David Hunter in Verbindung gebracht. Dieser Krimi hat nichts mit dem Forensiker zu tun.
Es geht um Nigel und ‘seine Tiere’. Ein wirklich seltsamer Krimi, man muss sich an die Perspektive, an die Schlichtheit und zu guter Letzt an den Hauptdarsteller gewöhnen. Ich will gar nicht zu viel verraten, aber mich hat der Anfang des Buches ein wenig verstört, darum war ich neugierig wie dieser Roman endet.
Man liest den Krimi schnell durch, zum einen aufgrund seiner Länge (ca. 280 Seiten) zum anderen aufgrund seiner leichten Wortwahl und Satzkonstruktion.
Fazit: Das Buch ist kurzweilig. Leider liest man es zu schnell durch (für 9€). Insgesamt ist es ein gutes Buch.